24.01.2020
Betiebsbesichtigung Hotel Lindenhof

Beeindruckt von der Geschäftsidee

Vierundzwanzig Interessierte der Freien Wähler Pommelsbrunn zeigten sich beeindruckt von der Geschäftsidee des Hotels „Lindenhof“ in Hubmersberg. In der anschließenden Gesprächsrunde nahmen sie auch die Wünsche und Anregungen der Betreiber und der Bürger auf.

Zu Beginn der Besichtigung begrüßte der Bürgermeisterkandidat Armin Haushahn zudem den Altlandrat und Seniorenbeauftragten, Helmut Reich mit Gattin, den Altbürgermeister und ehemaligen Kreisrat, Werner Oberleiter, die amtierende 3. Bürgermeisterin, Gabi Bleisteiner, die Frauenbeauftragte der Freien Wähler Nürnberger Land, Anita Eberhard, sowie Bezirksgeschäftsführer Martin Meier. Armin Kroder, Landrat und Bezirkstagspräsident, kam durch Terminüberschneidungen erst später dazu.

Seit Ende 2017 gehört das Hotel zu der gemeinnützigen Gesellschaft „Nehemiah-Gateway“. Viele Projekte zur Verbesserung und Veränderung der Lebensbedingungen von bedürftigen Personen im In- und Ausland stehen auf der Agenda der Organisation. Erwirtschaftete Erträge fließen in diese Projekte ein. Seit der Übernahme des Hotels konnte der Geschäftsführer, Kai Melerski, schon auf viele Neuerungen aufmerksam machen. Die Besucher überzeugten sich davon, dass bereits etliche Gästezimmer auf den neuesten Qualitätsstandard gebracht wurden. Die komplette Modernisierung der Küche läuft aktuell. In dem früheren Bereich der Rezeption gibt es nun eine moderne Hotelbar. Die Rezeption fand jetzt in einem kürzlich vor dem Hotelgebäude erstellten MOHAB (mobile Habitation) ihren Platz. (HZ berichtete) Verschiedene Tagungsräume mit hohem Komfort und moderner Technik sind ebenfalls vorhanden. Natürlich laden auch der schöne Biergarten und die gute Küche zum Verweilen ein. Es wird unter Verwendung von Produkten aus der ökologisch geführten Bio-Landwirtschaft gekocht und gebacken.

Der Geschäftsführer sprach auch von Visionen und Zukunftsplänen. Die E-Mobilität ist für ihn ein wichtiger Baustein. Vier Ladestationen sollen entstehen. Die Digitalisierung ist ihm ebenfalls ein Anliegen. Aber sowohl für die E-Mobilität, als auch für die Digitalisierung hat er mit erheblichen Hürden zu kämpfen. Infrastruktur und Mobilfunk-Netzabdeckung sind in Hubmersberg ein Problem. Außerdem steht die Anbindung an den öffentlichen Personen-Nahverkehr ganz oben auf der Wunschliste. Die gute Erreichbarkeit der umliegenden Bahnhöfe, vor allem auch in Hersbruck, wäre ein wichtiger Faktor. Mit diesen Wünschen stießen Betreiber und Bürger bei den Freien Wählern natürlich auf offene Ohren. Sie sicherten in der anschließenden Gesprächsrunde direkt zu, sich der Anliegen und Wünsche anzunehmen.

Text – Birgit Schmalzl-Seubert/Marita Münster

Foto – Jürgen Schmalzl